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Prostatakarzinomzentrum

KEYNOTE 564-Studie

Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase 3 Studie zu Pembrolizumab (MK- 3475) als adjuvante Monotherapie des Nierenzellkarzinoms nach Nephrektomie.

Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab (MK-375), ein Checkpoint-Inhibitor, in der adjuvanten Behandlung nach radikaler Entfernung der Niere oder organerhaltende Entfernung des Tumors bei klarzelligem Nierenzellkarzinom (intermediate-high risk, high risk, oder M1 nach Metastasenchirurgie und ohne weiteren Tumornachweis).

Bislang gibt es keine adjuvanten Therapien beim Nierenzellkarzinom, obwohl beim Nierenzellkarzinom ein nicht unerhebliches Risiko besteht, dass der Tumor trotz erfolgreicher Operation wiederkehrt. Hintergrund ist die Beobachtung, dass bis heute die Fortschritte durch eine zusätzliche systemische Therapie nach der Operation eher bescheiden sind. Die bisherigen Studien zu diesem Thema hatten vor allem Patienten mit einem mittleren und hohen Risiko für ein Wiederauftreten eingeschlossen und dabei den Einfluss der Therapien der Angiogenese-Hemmung (Thyrosinkinase-Inhibitoren) untersucht. Derzeit werden diese Substanzen, die sehr erfolgreich in der metastasierten Erkrankungssituation eingesetzt werden, nicht aber für den Einsatz in der adjuvanten Therapie empfohlen.

Auch beim Nierenzellkarzinom haben die immunonkologischen Therapien (Checkpoint-Inhibitoren) gegenüber den bisherigen Therapien in der metastasierten Erkrankungssituation deutliche Vorteile zeigen können. Für einen Teil der Patienten kann hier auch langfristig eine Krankheitsfreiheit erreicht werden.

Aus diesem Grunde werden nun auch in der adjuvanten Erkrankungssituation (nach erfolgter Operation) immunonkologische Therapieansätze in klinischen Studien geprüft. Eine wichtige Studie in diesem Kontext ist die multizentrische KEYNOTE 564-Studie, an der wir als Prüfzentrum ebenfalls teilnehmen. Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Sicherheit und Wirksamkeit von Pembrolizumab (MK-375), ein Checkpoint-Inhibitor, in der adjuvanten Behandlung nach radikaler Entfernung der Niere oder organerhaltende Entfernung des Tumors bei klarzelligem Nierenzellkarzinom (intermediate-high risk, high risk, oder M1 nach Metastasenchirurgie und ohne weiteren Tumornachweis).

Damit können wir in unserer Klinik erstmals Patienten mit einem Hochrisiko-Nierenzellkarzinom über die Operation hinaus eine zusätzliche Therapie im Rahmen dieser Studie anbieten.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Peter Goebell
Peter.Goebellatuk-erlangen.de
09131 822-3869

 
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