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Bayerischer Landesgesundheitsrat: "Integrative Medizin ist die Medizin der Zukunft"

Ein gelungenes Best-Practice Beispiel für ein sinnvolles Miteinander von konventioneller und naturmedizinischer Therapie ist das „Amberger Modell Integrative Onkologie“. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Marien Amberg verfolgt es einen ganzheitlichen, sektorenübergeifenden und interdisziplinären Behandlungsansatz und verbindet die konventionellen onkologischen Therapien mit wirksamkeitsgeprüften integrativen Therapien.

In seiner Sitzung am 20.07.2020 richtete der Landesgesundheitsrat den Fokus auf das Thema „Integrative Medizin“. Der Vorsitzende Klaus Holetschek, MdL, betonte: “Eine moderne Medizin benötigt ein patientenorientiertes Gesundheitswesen, in dem Schulmedizin und Naturmedizin gleichberechtigt sind. Im sinnvollen Miteinander von konventioneller und naturmedizinischer Therapie zu einer Integrativen Medizin liegt die Zukunft.“
Die Integrative Medizin verbindet Elemente aus verschiedenen wissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen zu einem Gesamtkonzept, mit dem Ziel, die individuell beste Therapie für den Patienten zu finden. Der Patient steht dabei im Mittelpunkt. Gerade bei der Behandlung chronischer Erkrankungen entfaltet die integrative Medizin ihre Stärke, nämlich dann, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt“, erläuterte Prof. Andreas Michalsen, Chefarzt des Immanuel-Krankenhauses in Berlin. "Technische und pharmakologische Medizin allein bieten keine realistische Lösung für unsere großen Probleme mit chronischen Erkran-kungen. Durch die Ergänzung wirksamer Maßnahmen der Naturheilkunde aus aller Welt kann auf naturgemäße Art und Weise chronischen Erkrankungen Einhalt geboten werden.
Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege finanziert die Studie „Integrative Medizin in Bayern 2020 (IM-BAY 2020)“, die Prof. Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde am Klinikum Bamberg, vorstellte. Die am Universitätsklinikum Würzburg in Kooperation mit der Klinik für Integrative Medizin am Klinikum Bamberg durchgeführte Studie fokussiert hierbei auf naturheilkundliche Anwendungen und Selbsthilfestrategien. Ziel ist der Erkenntnisgewinn über die Bandbreite und Akzeptanz naturheilkundlicher Verfahren und Lebensstilinterventionen in unterschiedlichen Fachgebieten.
Ein gelungenes Best-Practice Beispiel für ein sinnvolles Miteinander von konventioneller und naturmedizinischer Therapie ist das „Amberger Modell Integrative Onkologie“. Unter dem Dach des Onkologischen Zentrums am Klinikum St. Marien Amberg verfolgt es einen ganzheitlichen, sektorenübergeifenden und interdisziplinären Behandlungsansatz und verbindet die konventionellen onkologischen Therapien mit wirksamkeitsgeprüften integrativen Therapien. Das Modell setzt dabei in enger Abstimmung mit dem jeweils behandelnden onkologisch tätigen Arzt vor allem auf die aktive Einbeziehung der Patientinnen und Patienten im Kampf gegen Krebs und bietet diesen die Möglichkeit, eigene Ressourcen (wieder) zu entdecken und im Sinne des Selfempowerment selbst aktiv zu werden. „Das Klinikum St. Marien Amberg möchte mit diesem innovativen Ansatz", so Dr. Ludwig Fischer von Weikersthal, Ärztlicher Leiter im Onkologischen Zentrum am Klinikum St. Marien Amberg, "einen zentralen Beitrag zu einer besseren onkologischen Patien-tenversorgung leisten und darüber hinaus in der Dekade gegen Krebs ein Leuchtturm im Kampf gegen die Erkrankung sein.“

Ansprechpartner
Dr. med. Harald Hollnberger
Administrativer Leiter des Onkologischen Zentrums Amberg
Tel.: +49 9621 38-1909
Fax: +49 9621 38-1900
E-Mail: hollnberger.harald(at)klinikum-amberg.de

 
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