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Uni-Klinikum, Onkologie, Medizin 1

Dr. Günther Beckstein zu Gast im Hector-Center

Ehemaliger bayerischer Ministerpräsident informiert sich über ernährungs- und sportwissenschaftliche Arbeit am Uni-Klinikum Erlangen

Der ehemalige bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein besuchte das Hector-Center für Ernährung, Bewegung und Sport der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie, Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Markus F. Neurath) des Universitätsklinikums Erlangen, um die interdisziplinären Maßnahmen dort kennenzulernen. Prof. Dr. Yurdagül Zopf, Leiterin des Hector-Centers, Dr. Dejan Reljic, Leiter des Arbeitsbereichs Sportwissenschaft, und Dr. Hans Joachim Herrmann, Leiter des Arbeitsbereichs Ernährungswissenschaft, brachten dem Politiker das Konzept der Einrichtung sowie die tägliche Arbeit mit den Patienten näher.
Dr. Hans Joachim Herrmann (l., Leiter des Arbeitsbereichs Ernährungswissenschaft), Prof. Dr. Yurdagül Zopf (2. v. l., Leiterin des Hector-Centers) und Dr. Dejan Reljic (r., Leiter des Arbeitsbereichs Sportwissenschaft) freuten sich über den Besuch von Dr. Günther Beckstein (ehemaliger bayerischer Ministerpräsident) und Christa Matschl (1. Vorsitzende des Fördervereins des Tumorzentrums Erlangen-Nürnberg). Foto: Alessa Sailer/Uni-Klinikum Erlangen

Menschen mit Krebserkrankung leiden häufig unter Muskelabbau. Sowohl durch die Krankheit selbst als auch durch die Chemo- und/oder Strahlentherapie kann der Körper stark beansprucht werden. Das Hector-Center unterstützt Betroffene dabei, Muskelkraft und allgemeine Fitness mit einer bedarfsgerechten Ernährung und körperlichem Training wiederzugewinnen. Auch mit krankhaft übergewichtigen Menschen hat das interdisziplinäre Expertenteam – vor allem im Rahmen des Adipositaszentrums – viel zu tun und entwickelt innovative Therapiekonzepte für die Patientinnen und Patienten. „Wir sind die einzige Einrichtung in Deutschland, die sport- und ernährungstherapeutische Arbeit unter einem Dach vereint. Denn nur wenn beide Aspekte betrachtet werden, kann der Patient nachhaltige Erfolge erzielen“, versichert Prof. Zopf.

„Die allgemeine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation, regelmäßig mindestens 150 Minuten pro Woche körperlich aktiv zu sein, wird vom Großteil der Bevölkerung nicht erreicht“, betont Dr. Reljic, der individuelle Sportkonzepte für die Patienten entwirft. Günther Beckstein war früher selbst ambitionierter Kletterer: „Ich war zum Beispiel oft am Watzmann. Aber ob ich heute noch die zweieinhalb Stunden Bewegung schaffe, bezweifle ich.“ Besonders spannend findet er, dass Menschen am Hector-Center mit einem innovativen Ansatz aus Ernährung und Sport therapeutisch unterstützt werden: „Einrichtungen wie das Hector-Center sind aus meiner Sicht im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung der Patientinnen und Patienten wegweisend.“

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Yurdagül Zopf
Telefon: 09131 85-45218
E-Mail: yurdaguel.zopfatuk-erlangen.de

 
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