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Uni-Klinikum, Onkologie, Strahlenklinik

Porsche-Fans spenden für Patienten

Engagierte Ehrenamtliche aus Nördlingen sammeln 10.000 Euro zugunsten der Erlanger Strahlenklinik

„Über 100 Gläser Birnengelee haben wir eingekocht, außerdem Kürbis- und Kirschmarmelade. Darüber hinaus wurden Lebkuchen gebacken und kleine Basteleien angefertigt. Das alles haben wir dann auf mehreren Weihnachtsmärkten verkauft“, berichtet Harald Schäff vom Rieser Automobil- und Motorsportclub (RAMC) Nördlingen e. V. „Das hat uns einige Abende gekostet – hat aber großen Spaß gemacht!“, ergänzt seine Mitstreiterin Gaby Ebert. „Und wenn schließlich jemand für zwei Marmeladengläser sogar 50 Euro gibt – da geht einem das Herz auf!“ Die vielen fleißigen Hände arbeiteten alle für einen guten Zweck: sehr schwer kranken Menschen zu helfen. Das Ergebnis – eine stolze fünfstellige Summe – kann sich sehen lassen und kommt nun zu einem Teil den Patientinnen und Patienten der Strahlenklinik (Direktor: Prof. Dr. Rainer Fietkau) des Universitätsklinikums Erlangen zugute. Kurz vor Weihnachten fuhren Gaby Ebert und Harald Schäff den Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro von Nördlingen nach Erlangen – natürlich stilecht in einem Porsche.
Gaby Ebert und Harald Schäff (beide vom RAMC Nördlingen e. V.) ließen es sich nicht nehmen, den Spendenscheck persönlich nach Erlangen zu bringen und an Prof. Fietkau (Mitte), Direktor der Strahlenklinik, zu übergeben. Foto: Barbara Mestel/Uni-Klinikum Erlangen

Ein Teil des Geldes wurde außerdem auf dem diesjährigen Entenbürzeltreffen gesammelt, das seit Jahren von Harald Schäff organisiert wird. Dort kommen Mobilsportfreundinnen und -freunde aus ganz Deutschland zusammen, präsentieren ihre Fahrzeuge, tauschen sich untereinander aus – und spenden großzügig für den guten Zweck. Der Name der Veranstaltung geht auf den charakteristischen Heckspoiler mancher Porsche-Modelle zurück, der wie ein Entenschwanz aussieht. In die Spendensumme flossen zusätzlich Beiträge von RAMC-Mitgliedern ein, die beispielsweise auf Geburtstagsgeschenke verzichteten und um finanzielle Gaben zugunsten sehr schwer kranker Menschen baten.

Rückzugsort für krebskranke Menschen und ihre Familien schaffen


Für das Geld hat Prof. Fietkau schon einen sehr konkreten Verwendungszweck: „Wir wollen einen Wintergarten mit Wohlfühlatmosphäre schaffen, in den sich unsere Patientinnen und Patienten zusammen mit ihren Familien, Freundinnen und Freunden zurückziehen können.“ Wie wichtig solche Rückzugsorte sind – gerade im Fall von schwerer Krankheit, langem Krankenhausaufenthalt und umfassender Therapie – weiß Harald Schäff aus eigener Erfahrung. Bevor sie ihrer Erkrankung erlag, war seine Ehefrau vier Jahre lang Patientin in der Strahlenklinik des Uni-Klinikums Erlangen. Auf ihre Initiative und ihren Wunsch, sehr schwer kranken Menschen und deren Familien das Leben ein wenig zu erleichtern, gehen die umfangreichen Spendensammlungen zurück.

Weitere Informationen:


Prof. Dr. Rainer Fietkau
Telefon: 09131 85-33405
E-Mail: sekretariat.strahlenklinikatuk-erlangen.de

 

 
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